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Arganöl gegen Neurodermitis

Arganöl lindert Sympotome von Neurodermitis
Arganöl verhindert die Austrocknung und mindert den Juckreiz

Neurodermitis ist meinst genetisch angeboren und gehört zu den chronisch entzündlichen Hauterkrankungen. Sie zeichnet sich durch grob strukturierte, extrem juckende, trockene Hautstellen besonders auf Hals, Nacken, Schultern, Brust und Gesicht aus. Durch das extreme Jucken, werden die betroffenen Stellen oft von den Betroffenen aufgekratzt wodurch entzündete Knötchen und Krüstchen entstehen.

Oft zeichnet sich eine Neurodermitis Immunkrankheit schon im frühen Kindesalter mit Milchschorf ab, bevor es dann in den ersten Lebensjahren zum ersten Neurodermitisbefall in den Gelenkbeugen oder am Gesäß kommt.

Arganöl gehört zu den kostbarsten sowie reichhaltigsten Pflanzenölen dieser Welt. Es wird aus den olivenförmigen Samen des Arganbaumes (bot. Argania spinosa) gewonnen und besteht zu 80 Prozent aus wertvollen, essenziellen ungesättigten Fettsäuren. Der dornige Arganbaum wird fast 450 Jahre alt und ist somit eine der ältesten Baumarten dieser Welt. Seine Früchte sind für Menschen ungenießbar, werden jedoch nach alter Tradition von den marokkanischen Berberfrauen gesammelt und in zeitaufwendiger Handarbeit so weit verarbeitet, bis das Arganöl gewonnen ist. So bedarf es fast zwanzig Stunden, um aus den Samen der Früchte einen Liter Öl herzustellen. Sein immenser Vitamin E Gehalt macht es zu einem hochwirksamen Pflegeprodukt, das speziell bei Problemhaut wie Neurodermitis erfolgreich eingesetzt wird.

Neurodermitis Entstehung und Körperregionen

Entstehung von Neurodermitis
Abbildung: Neurodermitis Entstehung
Das vererbte, allergene Potential zur Neurodermitis wird aufgrund einer Immunschwäche ausgelöst. Die resultierende trockene, angegriffene Haut ermöglicht das Eindringen weiterer Allergene oder Schadstoffe, die das Immunsystem weiter belasten und zu weiterführenden Entzündungen und Krankheiten führen können.
Schuppenflechte Körperareale
Abbildung: die am meisten betroffenen Körperareale der Neurodermitis

Spezielle Pflege mit Arganöl lindert Neurodermitis

In Marokko wird Arganöl bereits seit Jahrhunderten als Hautpflege genutzt, da die wertvollen Inhalts- wie auch Wirkstoffe einzigartig sind. Die Kosmetikindustrie nutzt Arganöl als wichtigsten Bestandteil für feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte, welche zur Behandlung trockener sowie beanspruchter und faltiger Haut effektiv eingesetzt werden. Darunter fallen zum Beispiel auch trockene Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis) sowie Neurodermitis.

Den Mittelpunkt der äußeren Behandlung von Neurodermitis stellt eine spezielle Hautpflege durch Cremes, Lotionen oder Salben dar. Mittels einer ausgewogenen Basispflege werden die betroffenen Hautbereiche gestärkt, um den Allergenen und Reizungen wesentlich gelassener zu begegnen sowie weniger empfindlich zu reagieren. Des Weiteren kann Arganöl innerlich zum Aufbau des Immunsystems fungieren. Hier kann man Arganöl entweder pur einnehmen oder auch kulinarisch nutzen, sodass es den Organismus auch von innen unterstützt.

Mit gezielten Arganöl-Anwendungen das Hautbild verbessern

Speziell zusammengestellte Lotionen aus Wasser und Arganöl können die Haut mit wertvollen Fetten versorgen, damit die durch Neurodermitis verursachte Austrocknung gemindert sowie auch verhindert wird. Ebenso können rückfettende Ölbäder mit einer Temperatur von 37 Grad Celsius äußerst hilfreich sein. Schuppen und Krusten werden hierbei abgelöst, die Haut wird ausgiebig befeuchtet und zur gleichen Zeit lassen sich die allergieauslösenden Substanzen abwaschen.

Um die Hautbereiche anschließend optimal zu pflegen können Salben mit Arganöl und weiteren wirkungsvollen Inhaltsstoffen verwendet werden. Dadurch werden die betroffenen Bereiche der Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit versorgt, wodurch wiederum die Heilung wesentlich begünstigt wird. Ideal ist hierbei das zwei- bis dreimalige tägliche Eincremen. Warme sowie auch feuchte/nasse Umschläge können zwischendurch Linderung verschaffen und die Heilung der typischen Symptome unterstützen. Sie reduzieren den unerträglichen Juckreiz speziell während der heißen Wochen des Jahres. Es sollten jedoch unbedingt Seifen vermieden werden, welche der Haut Fette entziehen und dadurch ihren Schutzmantel weiter zerstören würden.

Die Wirkungsweise des Arganöls bei Neurodermitis

Die Fettsäuren des Arganöls wirken unterstützend bei der Unterbindung krankmachender Immunregulatoren, welche oftmals der Auslöser für diverse chronische Erkrankungen sind. Der äußerst hohe Vitamin E Gehalt und besonders das wertvolle Gamma-Tocopherol zeigen eine antioxidative Wirkungsweise und schützen mit Phytosterolen das Immunsystem. Reines Arganöl beugt somit trockener Haut vor und ist eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung diverser Symptome wie beispielsweise Rötungen und Juckreiz bei Neurodermitis.

Das Arganöl wird hierfür sehr dünn aufgetragen und sanft einmassiert. Es wird von der Haut vollständig aufgenommen und verursacht keinerlei Fettfilm. Es kann selbst bei Babys und Kleinkindern problemlos angewandt werden. Bei sehr hoher Empfindlichkeit ist es empfehlenswert die Augenbereiche auszusparen. Arganöl sollte zudem nicht 'desodoriert' (mittels heißem Dampf behandelt sein), da es seine kostbaren Inhaltsstoffe lediglich in kalt gepresstem Zustand behält.

 

Hinweis:
arganoel.info

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