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Arganöl in der Küche und auch Sterneküche

Arganöl ist beliebt ind er Sterneküche
Mit Arganöl tolle Gerichte zaubern und verfeinern

Die Küche Marokkos ist geprägt durch eine Fülle von Aromen, vergleichbar mit dem Land selbst. Die traditionelle Küche Marokkos verzichtet auf Schweinefleisch aber nutzt gern das Fleisch des Hammels, Lamms, Kalbs, Rundes oder von Geflügel. Frischer Seefisch wird ebenso häufig zubereitet. Als Salat dient oft scharf gewürztes Gemüse mit Orangensaf, wohingegen Datteln, Quitten und Organen bleibt für Desserts sind. Zum Trinken gibts den allgegenwertigen Minztee, ob zum Ende eines Menüs, zur Erfrischung oder zum Aufwärmen im Winter. Dass die Marokkaner gerne würzen, wird spätestens beim Besuch der wöchentlichen Märkte klar, wo es neben farbenfrohen Obst- und Gemüsehändlern auch farbenprächtige Gewürzstände mit einem großen Angebot an heimischen Gewürzen gibt.

Arganöl ergänzt mit seinem unvergleichlichen, nussigen Geschmack die aromatische Fülle der marokanischen Speisen, besonders in Kombination it Kräutern und Gewürzen. Arganöl wird aufgrund seiner speziellen nussigen Note selbst in luxuriösen Restaurants äußerst geschätzt. Es ist das erklärte Küchengeheimnis der unterschiedlichsten Sterneköche in Metropolen wie beispielsweise New York und Paris sowie natürlich auch in Marrakesch.

Arganöl in der Küche wirkt ganzheitlich auf den Körper

Mit seinen über achtzig Prozent ungesättigter Fettsäuren, einem außerordentlichen Anteil antioxidativer Tocopherolen (Vitamin E, dessen Gehalt fast die doppelte Menge aufweist wie Olivenöl) und Sterolen wie Spinasterol sowie Schottenol und bakterien- wie auch pilzhemmenden Substanzen, weist das Arganöl ein reichhaltiges Spektrum an Wirkstoffen auf, welche den menschlichen Körper in sämtlichen Funktionen stets positiv unterstützen.

Einige der traditionell genutzten Wirkungsweisen des Arganöls konnten zwischenzeitlich in diversen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Die lebensnotwendigen Fettsäuren bestehen im Arganöl in einer extrem hohen Konzentration und befinden sich in einem naturgegebenen Verbund mit Linolsäure (etwa 35 Prozent), welche der Omega 6 Gruppe angehört. Der menschliche Organismus benötigt Linolsäure zwingend für etliche Stoffwechselprozesse, kann diese jedoch nicht selbst herstellen.

Mit dem Genuss des Arganöls beginnt somit der natürliche Abbau der Fette. Sämtliche Gefäße erweitern sich, wodurch die Durchblutung des Körpers wesentlich verbessert wird. Auf diese Weise wird die Entgiftung der Haut sowie des Unterhautgewebes verstärkt unterstützt. Die ausgezeichneten Eigenschaften des Öls wurden auf Anregung von Professor Zoubia Charrouf von der Universität Rabat (Lehrstuhl für Chemie) zudem wissenschaftlich erforscht.

Dem Arganöl sind beim Kochen keinerlei Grenzen gesetzt

Für die Berber stellt Arganöl nicht allein ein exzellentes Speiseöl dar. Sie wissen seit jeher von der medizinischen "Wunderkraft" des Arganöls, ohne die einzelnen Inhaltsstoffe näher zu kennen. Arganöl gilt in Marokko seit hunderten von Jahren als wahres Lebenselixier, welches die individuelle Gesundheit im Gleichgewicht hält sowie die natürliche Schönheit der Menschen bewahrt.

Arganöl für den Kick bei einfacheren Gerichten

Arganöl Frühstücks
Typisches Frühstück in Südmarokko - Mandeln, Oliven- und Arganöl, Datteln und Honig.

Arganöl stellt ein einzigartiges pflanzliches Speiseöl dar, welches sämtliche Gerichte verfeinert und ausgewogen würzt. Selbst einfache Gerichte wie beispielsweise Pasta, Fisch- und Fleischgerichte, Salate sowie Saucen können durch Arganöl zu kulinarischen Genüssen werden. Bereits wenige Tropfen dieses Öls verleihen dem Essen eine wohlschmeckende Note. Die Berber Marokkos bereiten beispielsweise "Amlou" zu, einen Brotaufstrich in Pastenform, der lediglich aus Arganöl und Honig sowie Mandeln besteht. Speziell die Kombination von Honig und Arganöl stellt einen unvergesslichen Hochgenuss dar.

Arganöl für kalte Speisen

Ideal ist Arganöl zur Verfeinerung von kalten Speisen, z.B. zur Veredelung von Salaten, Terrinen oder Sülzen. Es ist außerdem gut nutzbar für Marinaden zum Einlegen von Lebensmitteln. Vorteil bei kalten Speisen ist, dass die gesunden Wirkstoffe des Arganöls wie der hohe Vitamin E Gehalt und die ungesättigten Fettsäuren nicht durch Erhitzen Ihre Wirkkraft einbüßen.

Der Rauchpunkt des Öls liegt übrigens bei 250 Grad Celsius. Es sollte allerdings im Idealfall so wenig wie möglich erhitzt werden, um seine kostbaren Eigenschaften nicht zu zerstören. Die Berberfrauen nutzen zum Beispiel Arganöl für Tajine-Gerichte oder sämtliche Couscous-Rezepte. Die enthaltenen Antioxidantien sind zudem dafür verantwortlich, dass Arganöl bestens gelagert werden kann und nicht ranzig wird.

"Arganöl sollte erst am Ende eines Brat- oder Kochvorgangs zugegeben werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe durch Erhitzen nicht zu gefährden."

Einzigartige Geschmackserlebnisse auch in der Sterneküche

Die Farbe des Arganöls für die Küche fängt bei goldgelb an und reicht bis zu leicht rötlich. Der markante Geschmack erinnert nicht einzig an Nüsse, sondern hat eventuell auch Kräuternoten oder eine fruchtige Nuance. Das jeweilige Aroma kann dabei flüchtig leicht oder auch ausgeprägt vorhanden sein. Dabei kann Arganöl für kalte wie auch warme Gerichte genutzt werden.

Die Sterneküche beschränkt sich bei der Nutzung des Arganöls aus Gründen der Wirkstofferhaltung auf die Aromatisierung von fertig gegarten oder kalten Speisen. Da das Arganöl recht intensiv nussig sein kann, wird in der Küche in der Regel nur wenig Gebrauch vom Arganöl gemacht; in der Regel werden Geschmäcker nur mit Arganöl akzentuiert.

Rezept-Video: Amlou, marokkanische Mandel-Honig-Creme mit Arganöl

 

Hinweis:
arganoel.info

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